Elysée-Vertrag – Gemeinsame Sitzung von Deutschem Bundestag und Französischer Nationalversammlung

Am 22. Januar 2003 begehen die Parlamentarier der französischen Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages in einer gemeinsamen Sitzung in einem feierlichen Rahmen im Schloss Versailles bei Paris den 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit, des Elysée-Vertrags.

„Dieser Vertrag, geschlossen von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle, ist ein Meilenstein in der deutsch-französischen Politik. Die in ihm getroffene Vereinbarung über enge Zusammenarbeit, Konsultation und Koordinierung auf wichtigen Politikfeldern führte über Jahrzehnte zum weiteren Zusammenschluss beider Länder und war damit Motor für das Zusammenwachsen Europas“, so Manfred Zöllmer vor seiner Reise nach Paris. „Die gemeinsame Sitzung des deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung ist ein wichtiges Symbol für die weitere Annäherung der beiden Gesellschaften und einer neuen Kultur des Zusammenlebens und der Partnerschaft im Interesse des europäischen Integrationsprozesses.“

Auch Wuppertal leistet im Rahmen seiner seit 1960 bestehenden Städtepartnerschaft mit Saint Etienne einen Beitrag zur Verständigung beider Völker. „Hier wird im Kleinen auf ganz unspektakuläre Weise Begegnung ermöglicht und damit Völkerverständigung gelebt“, so Manfred Zöllmer. „Dieses Jubiläumsjahr des Elysée-Vertrages ist eine gute Gelegenheit, der Idee der Städtepartnerschaften neue Impulse zu geben und die enge Verflechtung zwischen Deutschland und Frankreich weiter zu vertiefen“, so Manfred Zöllmer abschließend.

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