Bundesbahn-Regionalstrecke Düsseldorf-Wuppertal

Zum Artikel in der WZ (General-Anzeiger) vom Freitag, 24. Januar, Seite 9, „Viel Schweiß und Stress im Bummelzug“ erklärt der Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer, Mitglied des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft:

Die Probleme mit der Bundesbahn-Regionalstrecke zwischen Düsseldorf und Wuppertal, die durch den Bericht der Westdeutschen Zeitung vom 24. Januar offenkundig geworden sind, haben den Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer veranlasst, sich direkt an die Deutsche Bundesbahn zu wenden. In einem Brief an den Leiter der Repräsentanz der DB AG in Berlin weist der Abgeordnete darauf hin, dass die Klagen der Fahrgäste völlig der Realität entsprechen.

Die Tatsache, dass seit Inkrafttreten des neuen Fahrplans statt der bisher eingesetzten doppelstöckigen Waggons z. T. veraltete und verschmutzte einfache Waggons – in zahlenmäßig völlig unzureichender Entsprechung – eingesetzt werden, führt für die Fahrgäste insbesondere während der Spitzenzeiten zu unzumutbaren Zuständen. Augenfällig sind v. a. die absolut überfüllten Waggons, der Mangel an Sitzplätzen für körperlich beeinträchtigte Fahrgäste und die Verspätungen, die daraus resultieren, dass Fahrgäste aufgrund des Platzmangels den Zug nur unter Mühen besteigen können. Dass Berufspendler ihren Arbeitsplatz nicht rechtzeitig erreichen und bisweilen auf nachfolgende Züge warten müssen, kann nicht weiter hingenommen werden. Gerade diese Strecke ist für Berufspendler sehr wichtig.

„Ich kann aus eigener Anschauung als Bundesbahnkunde die Klagen der Fahrgäste bestätigen. Die Situation ist insgesamt völlig unzumutbar“, so Manfred Zöllmer. „Ich dränge mit Nachdruck auf eine Veränderung der Verhältnisse und habe mich bei den bei der Bahn AG Verantwortlichen dafür eingesetzt, dass dieser für die Bundesbahnnutzer unhaltbare Zustand geändert wird und dass hier im Sinne einer modernen und nachhaltigen Verkehrspolitik für die Bundesbahnkunden annehmbare Verhältnisse geschaffen werden“, so Manfred Zöllmer abschließend.

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