Bundesweiter Start einer Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

Das Informations- und Beratungsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger in Gesundheitsfragen nimmt stetig zu. Wer krank wird, braucht häufig nicht nur Behandlung, sondern auch guten Rat: Welche Alternativen gibt es zur Behandlung, wo soll ich mich operieren lassen, was sind die Risiken? Hilfe bei solchen Fragen können sich Patientinnen und Patienten nunmehr von der neuen Unabhängigen Patientenberatung einholen.

Noch unter Rot-Grün begonnen wird die Patientenberatung jetzt bundesweit angeboten. Hierbei haben sich Institutionen zusammengeschlossen, die auf diesem Gebiet der Patientenberatung bereits über Erfahrungen verfügen. Zum einen ist es der Sozialverband Deutschland, der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Verbund unabhängige Patientenberatung und auch die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen.

Übergeordnetes Ziel ist, dass Patientinnen und Patienten zu mündigeren Versicherten werden sollen und sich somit auch besser im recht unübersichtlichen Gesundheitswesen orientieren können.

Das am 30. Januar gestartete Projekt ist erst einmal auf fünf Jahre angelegt. Die Beratung wird kostenlos sein.

Es gibt 26 Beratungsstellen direkt vor Ort im gesamten Bundesgebiet. Unter www.unabhaengige-patientenberatung.de ist die UPD im Internet erreichbar. Gleichzeitig ist die Beratung unter 01803 – 11 77 22 erreichbar. Die Telefongebühr beträgt lediglich 9 Cent/Minute. In Nordrhein-Westfalen können sich Ratsuchende an Beratungsstellen in Witten, Bielefeld und Köln wenden.

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