Wuppertal präsentiert sich mit kommunalem Projekt zur Nachhaltigkeit in Berlin

„Demographischer Wandel als Herausforderung für Kommunen“ – so lautete das Motto einer Konferenz in Berlin, zu der die SPD-Bundestagsfraktion eingeladen hatte. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten sich auf einem „Markt der Möglichkeiten“ ausgewählte innovative kommunale Projekte präsentieren, die sich den Herausforderungen des demographischen Wandels in vorbildlicher Weise stellen.

Auf Empfehlung des Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer war auch das Wuppertaler Stadtprojekt „Umgestaltung des Spielplatzes Schusterplatz zu einem Generationenplatz“ eingeladen.

Die Konferenz widmete sich den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Kommunen und den Handlungsmöglichkeiten auf kommunal- und auch bundespolitischer Ebene. Es ging darum Wege zu finden, wie man den Prozessen der Bevölkerungsalterung, -schrumpfung und –wanderung konstruktiv begegnen kann.

Der „Ölberg“ in der Wuppertaler Nordstadt ist ein Viertel, in dem Menschen vieler verschiedener Nationalitäten und Generationen auf engstem Raum zusammenleben. Der Schusterplatz ist der zentrale Freiraum in diesem Quartier und dient als sozialer Treffpunkt. Im Rahmen von „Stadtumbau West“ wird er im Sommer 2007 in einen Generationenplatz umgewandelt.

„Ich halte das Projekt Schusterplatz für einen vorbildhaften Lösungs- und Gestaltungsansatz, sich dem demographischen Wandel auf kommunaler Ebene zu stellen. Vor allem das aufwändige Beteiligungsverfahren, bei dem Hunderte von Vorschlägen von Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen Senioren und anderen Nutzergruppen in die Planung eingingen, verspricht hohe Akzeptanz und Identifikation innerhalb der Bevölkerung. Ich freue mich besonders als Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirates, dass dieses Wuppertaler Projekt Gelegenheit hatte, sich in Berlin als positives Beispiel zu präsentieren“, so Manfred Zöllmer abschließend.

Das Projekt fand Eingang in eine von der SPD-Bundestagsfraktion herausgebrachte Broschüre.

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