„Produktpiraterie – Möglichkeiten ihrer Bekämpfung durch innovative Technologien“

Der volkswirtschaftliche Schaden Deutschlands durch Produkt und Markenpiraterie wird vom Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) auf jährlich ca. 30 Milliarden Euro beziffert, und nach Schätzungen des deutschen Justizministeriums gehen auf diese Weise jährlich etwa 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren. Auf der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung sollen diese Folgen für Verbraucher und Gesamtwirtschaft in Deutschland beleuchtet werden.

Der volkswirtschaftliche Schaden Deutschlands durch Produkt und Markenpiraterie wird vom Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHK) auf jährlich ca. 30 Milliarden Euro beziffert, und nach Schätzungen des deutschen Justizministeriums gehen auf diese Weise jährlich etwa 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren. Unternehmen, die Schutzrechte auf ihre Produkte angemeldet haben, können durch Marktanteilverluste und Imagebeschädigungen sowie durch vermeintliche Produkthaftungsfälle gravierende Nachteile erleiden.

Naheliegend ist, dass bei Plagiaten und Produktfälschungen zwecks Optimierung der Gewinnspanne häufi g auch die grundlegenden Anforderungen der Produktsicherheit nicht eingehalten werden. Verbraucherinnen und Verbraucher werden daher beim Kauf von nachgeahmten oder gefälschten Produkten häufig nicht nur durch niedrige Produktqualitäten fi nanziell geschädigt, sondern sind beim Gebrauch teilweise hohen Unfall- und Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

Die deutsche G8-Präsidentschaft im Jahr 2007 hat den Dialog über die zentrale Bedeutung von Innovationen in wissensbasierten Gesellschaften und die Verstärkung des Schutzes gegen Produkt- und Markenpiraterie durch Innovationen hervorgehoben.

So führte im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin das Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal das Forschungsprojekt „Möglichkeiten der Qualitätssicherung und -erkennung von Migrationsproduk ten unter Berücksichtigung neuer Technologien“ durch. Darin wurden Schutztechnologien gegen Produkt- und Markenpiraterie untersucht. Die Ergebnisse werden nun insbesondere Herstellern von Verbraucherprodukten oder technischen Arbeitsmitteln in einer Technologie-Datenbank zur Verfügung stehen. Parallel dazu wurde ein Verbraucherleit faden entwickelt, der u.a. Möglichkeiten aufzeigt, wie Produktfälschungen von Verbrauchern erkannt werden können (s.a. www.produktpiraterie.org).

Auf der Veranstaltung sollen die Folgen von Produkt- und Markenpiraterie für Verbraucher und Gesamtwirtschaft in Deutschland beleuchtet werden. Der Schwerpunkt liegt jedoch bei den Schutzmaßnahmen: Zum einen werden die Technologie-Datenbank und der Verbraucherleitfaden vorgestellt und zum anderen werden Beispiele verschiedener Schutztechnologien präsentiert. Anschließend sollen die dargestellten Projektergebnisse und Praxislösungen im Sinne der Nutzbarkeit für Produkthersteller und Verbraucher diskutiert werden.

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion dieser Fragen zu beteiligen und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie (oder eine/n andere/n Mitarbeiter/in Ihres Hauses) auf unserer Veranstaltung begrüßen könnten.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie im Einladungsflyer.

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