Gemeinsam für mehr Engagement

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer fordert zum „Internationalen Tag der Freiwilligen“ mehr öffentliche Anerkennung und eine solidarische Bürgergesellschaft

„Sich für andere, sich für das Gemeinwesen zu engagieren ist nicht selbstverständlich. Dieses Engagement kostet Zeit, Kraft und manchmal auch Nerven. Die Engagierten brauchen deshalb mehr Anerkennung und das 365 Tage im Jahr“, fordert Manfred Zöllmer zum „Internationalen Tag der Freiwilligen“ am 05. Dezember.

Der Wuppertaler Abgeordnete: „Wuppertal wird erst durch das Engagement von aktiven Bürgerinnen und Bürgern zu einem Ort der lebendigen Begegnung, der Toleranz und des sozialen Miteinanders. Sie ergänzen wichtige soziale Angebote und geben gesellschaftliche Impulse, wie das Beispiel der zahlreichen Bürgervereine und freiwilligen Feuerwehren in Wuppertal zeigt.

„Aber auch traditionelle und neue Engagementformen sind wichtig, genauso wie das Engagement von Jungen und Alten. Möglichst viele Menschen sollen ihre Potentiale in die Gemeinschaft einbringen, Barrieren und Hemmnisse überwunden werden“, so Manfred Zöllmer weiter.

„Die SPD will erfolgreiche Infrastrukturen, wie Netzwerke oder Freiwilligenagenturen fördern und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen, um engagierte Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen“, sagt Manfred Zöllmer. „Hier will ich als Politiker Anreize schaffen und Stolpersteine aus dem Weg räumen, damit die Lust am Engagement nicht auf der Strecke bleibt.“

In Berlin bereitet die SPD in der großen Koalition den Boden für das Engagement. So haben wir durchgesetzt, dass die Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements als eigenes Kapitel in den Koalitionsvertrag eingebracht wurde In den letzten zwei Jahren haben wir u. a das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert. Wir gehen neue Wege bei den generations-übergreifenden Freiwilligendiensten und stärken das Engagement von MigrantInnen.

Dank unseres Einsatzes gibt es im Haushalt 2008 erstmals eine eigene Haushaltstitelgruppe „Stärkung der Zivilgesellschaft“. Wir haben dafür gesorgt, dass 2008 zusätzlich zwei Millionen Euro für die Stärkung der Zivilgesellschaft bereit stehen. Auf Initiative der SPD bleiben die ca. 800 hauptamtlichen Mitarbeiter des THW zur Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit in den Ortsverbänden trotz geplanter Kürzungen erhalten.

„Von der Europatauglichkeit des Gemeinnützigkeitsrechts über das Zuwendungsrecht bis hin zur Reform der Freiwilligendienste und der Pflege, wir haben noch viel vor für optimale Rahmenbedingungen für’s Engagement “, sagt der Abgeordnete und knüpft an dieses Versprechen auch eine Forderung: „Die Bundespolitik trägt so ihren Teil zu einer Anerkennungskultur für das Engagement bei. Aber auch die Länder Kommunen und die Wirtschaft sind gefragt, diese Anerkennungskultur weiter zu entwickeln. Gemeinsam für mehr Engagement – auf allen gesellschaftlichen Ebenen!“

„Der Internationale Tag der Freiwilligen ist eine gute Gelegenheit, sich zu fragen, ob Sie nicht auch Lust und etwas Zeit haben, sich für eine Sache einzusetzen, die Sie begeistert. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren.

„Wir als SPD wollen eine solidarische Bürgergesellschaft, für ein Engagement, das auf Freiwilligkeit beruht und nicht verordnet werden kann. So steht es in unserem neuen Grundsatzprogramm. In der Bürgergesellschaft übernehmen Menschen aus eigenem Antrieb Verantwortung für andere und wirken im Sinne des Gemeinwohls. Oft bemerken sie viel früher als Behörden, wo Abhilfe, wo Korrekturen notwendig sind.

Eine solidarische Bürgergesellschaft kann und soll staatliches Handeln kontrollieren, korrigieren, anspornen, entlasten und ergänzen. Aber ersetzen kann sie es nicht. In diesem Punkt lassen wir uns nicht in einen Topf mit der CDU werfen, hier unterscheiden wir uns“, stellt die Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer abschließend klar.

Kommentare sind abgeschaltet.