Kulturelle Vielfalt nutzen – Manfred Zöllmer fordert Unternehmen in Wuppertal zur Teilnahme an Wettbewerb auf

Manfred Zöllmer ruft Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen auf, sich am Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“ zu beteiligen. Teilnehmen können Betriebe und öffentliche Einrichtungen jeglicher Größe mit Sitz in Deutschland, die Menschen mit Zuwanderungshintergrund beschäftigen und deren besonderen Kompetenzen gezielt nutzen.

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer ruft Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen auf, sich am Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“ der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, zu beteiligen. Teilnehmen können Betriebe und öffentliche Einrichtungen jeglicher Größe mit Sitz in Deutschland, die Menschen mit Zuwanderungshintergrund beschäftigen und deren besonderen Kompetenzen gezielt nutzen. „Die Sprach- und Kulturkenntnisse von Menschen ausländischer Herkunft helfen zum Beispiel dabei, neue Kundengruppen im In- und Ausland zu erreichen“, erklärt Manfred Zöllmer.

Ziel des Wettbewerbs sei es, Unternehmen bekannt zu machen und auszuzeichnen, die die Potenziale kultureller Vielfalt erkannt haben und erfolgreich einsetzen. Manfred Zöllmer: „Angesichts des demografischen Wandels und des bereits jetzt beklagten Mangels an Fachkräften muss es Deutschland besser gelingen, die vorhandenen Potenziale – egal welcher Herkunft – besser auszuschöpfen“.

Dem aktuellen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung zufolge fanden 2006 nur 29 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber mit Zuwanderungshintergrund einen betrieblichen dualen Ausbildungsplatz (ohne Zuwanderungshintergrund: 40 Prozent). Die Ausbildungsquote ausländischer Jugendlicher ist mit 23,7 Prozent weniger als halb so hoch wie die deutscher Jugendlicher (56,9 Prozent). Auch Akademiker mit Zuwanderungshintergrund haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Laut der OECD-Studie „Jobs for Immigrants“ liegt die Beschäftigungsquote von Zuwanderern mit Hochschulabschluss bei 68 Prozent gegenüber einer Beschäftigungsquote von 84 Prozent bei in Deutschland geborenen Akademikern. Entsprechend ist die Arbeitslosenquote bei zugewanderten Akademikern fast dreimal so hoch wie bei Akademikern ohne Zuwanderungshintergrund, 12,5 Prozent im Vergleich zu 4,4 Prozent.

Der Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“ ist Teil der Kampagne „Vielfalt als Chance“, die seit Sommer 2007 von Staatsministerin Böhmer mit dem Ziel geführt wird, kulturelle Vielfalt als Erfolgsfaktor in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung stärker zu verankern.

Die Teilnahme am Wettbewerb lohnt sich. Zu gewinnen gibt es 15.000 Euro (1. Preis), 10.000 Euro (2. Preis) und 5.000 Euro (3. Preis). Für Großunternehmen gibt es statt der Geldpreise eine Einladung für ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Kanzleramt. Einsendeschluss ist der 8. September 2008. Die Sieger werden von Staatsministerin Böhmer persönlich im Dezember in Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Die Teilnahmeunterlagen sind unter www.vielfalt-als-chance.de/wettbewerb erhältlich.

Weitere Auskünfte erteilt die Regiestelle „Vielfalt als Chance“.
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