Manfred Zöllmer mit Delegation in Griechenland

Manfred Zöllmer reist als Mitglied des Finanzausschusses mit einer Bundestagsdelegation für zwei Tage nach Griechenland. Die seit längerem geplante Reise wird sich neben sozialen Themen mit der aktuellen Schuldenkrise Griechenlands und Möglichkeiten der Lösung beschäftigen.

Insbesondere die Treffen mit dem Parlamentspräsident Griechenlands Herrn Filippos Petsalnikos sowie dem griechischen Finanzminister, Herrn Georgios Papaconstantinou stehen im Mittelpunkt der Gespräche.

„Wir Parlamentarier suchen den direkten Kontakt mit den entscheidenden Vertretern des griechischen Staates, um uns ein Bild der Anstrengungen Griechenlands zu machen. Blankoschecks für Hilfen kann niemand ausstellen“, so Zöllmer kurz vor der Abreise.

Die Euro-Länder haben sich bisher darauf geeinigt in einem Drei-Jahres-Programm bilaterale Hilfen Griechenland zu gewähren. Im ersten Jahr sollen bis zu 30 Milliarden Euro fließen. Daran beteiligen sich alle Euroländer entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligung an der Europäischen Zentralbank (EZB). Für Deutschland wären das rund 28 Prozent, also etwa 8,4 Milliarden Euro. Der Internationale Währungsfonds (IWF) würde ein weiteres Drittel der Gesamtlasten übernehmen, also im ersten Jahr zusätzliche 15 Milliarden Euro bereitstellen. Damit  könnte der noch ausstehende Finanzierungsbedarf für dieses Jahr gedeckt sein.

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