Manfred Zöllmer nimmt an der Jahrestagung des Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington teil

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer nimmt mit einer Delegation, die sich aus Abgeordneten verschiedener Ressorts und der jeweiligen Fraktionen im Bundestag zusammensetzt, an der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington teil.

Weltbank_Wahsington Hauptverwaltung der Weltbank in Washington
Foto © Shiny Things / http://www.flickr.com/people/shinythings/

Zur Herbsttagung reisen auch die Finanzminister und Notenbankgouverneure aus rund 180 Staaten an. Die Bundesrepublik ist durch Bundeswirtschaftsminister Brüderle vertreten, der für den erkrankten Bundesfinanzminister Schäuble eingesprungen ist.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird seinen World Economic Outlook und seinen Bericht über die Stabilität der Finanzmärkte vorstellen.

Das letzte Treffen der G20 in Toronto hat bisher wenig Fortschritte bei der Reform der Finanzmärkte gebracht, und auch in der Weltwirtschaft bleiben Risiken. Die Finanzkrise hat sich abgeschwächt, aber dauert an und es gibt Stimmen, dass es im nächsten Jahr erneut zu einem Abschwung kommen könnte. In vielen Staaten laufen die Konjunkturprogramme aus und viele Regierungen haben sich einen strikten Konsolidierungskurs verordnet.

Dagegen haben viele Schwellenländer die Krise besser überstanden und sich als Wachstumsmotor erwiesen. Manche von ihnen fordern eine Verschiebung der Gewichte in den Entscheidungsgremien der beiden Institutionen. Das wiederum würde zu Lasten der Europäer gehen.

Um neuen Krisen vorzubeugen wird in Washington auch über ein globales Sicherheitsnetz diskutiert werden. Dies wird zu kontroversen Debatten und Widerspruch nicht nur vonseiten der Bundesbank und des Bundesfinanzministeriums führen. Die bisher autonome Geldpolitik der Notenbanken soll nicht unterlaufen werden und der IWF nicht zur Welt-Zentralbank mutieren.

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