Anti-Atom-Protest zur Bundestagsentscheidung

Am 28. Oktober soll der Bundestag über die von CDU/CSU und FDP vorangetriebene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke abstimmen. Darüber berichtet SPD.de.

atomkraft_demo_spdWie bereits am 18. September mobilisiert wieder ein breites Bündnis gegen Atomkraft in Berlin.
Bild: www.henning-tillmann.de

Ungeachtet des öffentlichen Widerstands treibt Schwarz-Gelb die Laufzeitverlängerung für alte Atommeiler voran. Auch die Fakten sprechen gegen das Vorhaben. Dennoch soll am 28. Oktober der Bundestag darüber abstimmen. Dagegen protestiert zeitgleich ein breites Bündnis am Reichstag – und überträgt die Bundestagsdebatte live am Brandenburger Tor.

Wenn die Parlamentarier nächste Woche über die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken diskutieren, werden sie unmittelbar mit dem öffentlichen Widerstand gegen das Vorhaben konfrontiert. Denn vor dem Reichstag protestiert ein Anti-Atom-Bündnis und zeigt zudem auf einer Großleinwand die Debatte und das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten.

Denn am 28. Oktober stimmt der Bundestag über die AKW-Laufzeitverlängerung von bis zu 14 Jahren ab. Tatsächlich dürften die alten Meiler aber noch deutlich länger laufen, weil die Restlaufzeiten über zu produzierende Strommengen berechnet werden. Denn bei Ausfällen durch Störungen, Wartung oder auch durch sinkenden Anteil des Atomstroms am Gesamtenergiebedarf erhöht sich die Laufzeit der Atomkraftwerke.

Parallel steht auch ein Gesetzentwurf zur Abstimmung, der unter anderem Enteignungen zum Aufbau von Atommüllendlagern ermöglichen soll und die Sicherheitsstandards der Atomkraftwerke senkt.  Weiterlesen auf SPD.de

 

Quelle: SPD.de

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