Mehrgenerationenhäuser: Weiterhin Ungewissheit bei Bundesförderung

Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD endlich nachgegeben und kündigt ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 an. Doch viele Fragen bleiben ungeklärt. Auch in Wuppertal macht man sich Sorgen.

Mehrgenerationenhauser

„Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD endlich nachgegeben und kündigt ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 an. Viele Fragen bleiben ungeklärt: Wie viele und welche Träger in Zukunft weitergefördert und wie die Förderbedingungen ausgestaltet werden, sagt das zuständige Bundesfamilienministerium nicht“, teilt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer mit.

Auch in Wuppertal macht man sich Sorgen um die Zukunft der beiden Mehrgenerationenhäuser „Nachbarschaftsheim am Ostersbaum“ und „Ameise auf dem Sedansberg“: „Das Familienministerium hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten. Die Träger müssen mit weiteren Monaten der Ungewissheit rechnen, bis ein neues Bundesprogramm ausgeschrieben wird. Sie werden sich neu bewerben müssen, die Bundesförderung wird nicht automatisch verlängert.“

Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, hat die SPD-Fraktion diese Woche eine Kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Antwort der Bundesregierung ist Anfang Februar zu rechnen.
„Das Ministerium darf sich in seinen Antworten um wichtige Details nicht länger herumdrücken. Die Frage nach einer Übergangsfinanzierung für Häuser, deren Förderung bereits 2011 endet, drängt.“

MdB Manfred Zöllmer setzt sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fortgesetzt werden kann und keine Projektruinen entstehen. Die Bundesregierung hat 2006 das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ gestartet, um den sozialen Zusammenhalt der Generationen vor Ort zu stärken. Auch in Wuppertal werden zwei Häuser gefördert.

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