Manfred Zöllmer ist Mindestlohn-Fan

Im Rahmen des DGB-Empfangs im Mai 2012 in Berlin hat Manfred Zöllmer zusammen mit Verbandsvertretern, Ökonomen und Politikern von SPD, Bündnis 90/ Grüne und die Linke mit dem DGB-Mindestlohn-Fanschal für den gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde geworben.

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Der Mindestlohn ist die Antwort auf die Frage nach der Gerechtigkeit. Die Gesellschaft hat kein Recht, Gewinne oder günstige Einkäufe auf Kosten derer zu erzielen, die mit Löhnen abgespeist werden, die nur durch Aufstockung durch die Steuerzahler den notwendigen Lebensunterhalt sichern. Zur Gerechtigkeit gehört deshalb auch, dass wir alle für die sogenannten einfachen Dienste mehr zahlen als bisher gewohnt. Hier stimmen die relativen Preise nicht mehr. Während einige immer mehr für sich fordern, können andere auf dem Markt nicht einmal mehr das Lebensnotwendige durchsetzen. In solchen Fällen verlangt eine Marktwirtschaft, die sich sozial nennt, einen starken Staat, der Gerechtigkeit Bahn bricht und für alle klar macht, dass Arbeit und menschliche Würde zusammengehören

„Ich bin nicht nur ein großer Fan von Fußball, sondern auch ein Fan des Mindestlohns“, unterstrich der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Zöllmer abschließend.

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