Commerzbank: Wirklich schlechter Stil

Zu den heute bekannt gewordenen Gehaltserhöhungen der Vorstände der Commerzbank AG hat der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Manfred Zöllmer heute folgende Pressemitteilung herausgegeben:

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Keine Zinsen an den Staat aber Millionen für das Management: Das ist ein wirklich schlechter Stil. Aufsichtsrat und Vorstand der Commerzbank ist offensichtlich entgangen, dass nach wie vor viele Steuermilliarden in der Bank stecken. Geld für Bonizahlungen und Millionengehälter für das Management ist reichlich vorhanden, während sich die Bank für die Verzinsung des Steuergelds arm rechnet und durch Bilanzspielereien die Steuermilliarden nicht ausreichend verzinst.

Diese Gestaltungsmöglichkeiten für die Bank schädigen das Gemeinwesen, belasten den Bundeshaushalt und die Steuerzahler. Die SPD hat schon bei der Aushandlung die nach wie vor geltenden Verträge und Lücken im Restrukturierungsgesetz kritisiert.

Priorität muss nun haben, dass der Bund seine Anteile sehr schnell wieder gewinnbringend veräußert und die Commerzbank im Interesse aller Steuerzahlerinnen und Steuerzahler endlich auf eigenen Beinen steht.

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