Manfred Zöllmer bekundet Solidarität mit den Beschäftigten von FAG-Schaeffler in Wuppertal

Nach Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen, erklärt sich der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer solidarisch mit den Beschäftigten. Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete unterstützt die Forderungen von Betriebsrat und IG Metall Wuppertal.

Schaeffler_WZ_2013

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 16. April 2013 über die Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen.

Zu der Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen, erklärt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer:

Ich bin schockiert über die Pläne der Konzernleitung in Herzogenaurach, den Standort Wuppertal mit der Begründung einer schwachen Marktentwicklung in der Windkraftindustrie drastisch herunterzufahren und stehe uneingeschränkt hinter den Forderungen von Betriebsrat und IG-Metall Wuppertal, kreative Lösungsansätze zum Erhalt der Arbeitsplätze auszuloten.

Die Wuppertaler Belegschaft hat in der Vergangenheit mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und der Bereitschaft zu Kurzarbeit große Opfer für den Erhalt des Standortes erbracht. Jetzt ist die Unternehmensführung am Zuge, zu ihrer Verantwortung zu stehen und bereits abgegeben Standort- und Beschäftigungszusagen einzuhalten.

Windkraft wird auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Jetzt in einer momentan Phase niedriger Auftragszahlen mit dem Abbau hochwertiger Arbeitsplätze zu reagieren, wäre kurzsichtig. Der Verlust von 750 Arbeitsplätzen hätte für Wuppertal katastrophale Folgen. Zudem würde Wuppertal als hochentwickelter und kompetenter Industriestandort im Bereich regenerativer Energien dadurch einen herben Rückschlag erfahren.

Kommentare sind abgeschaltet.