Wuppertaler Schülerin erkundet SPD-Bundestagsfraktion

Bereits zum zweiten Mal fand vom 20. bis 23. April 2012 im Bundestag das Planspiel Zukunftsdialog statt. Jugendliche haben die Rollen von Abgeordneten übernommen und aktuelle Themen bearbeitet. Auch eine Wuppertaler Schülerin war auf Einladung von Manfred Zöllmer dabei.

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Vier Tage „echte“ Politik in Berlin hautnah miterleben und mitgestalten: Dieses Angebot der SPD-Bundestagsfraktion nahmen rund 150 Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland wahr. Die Wuppertalerin Bilge Alpaslan, Schülerin am Gymnasium Bayreuther Straße, war eine von 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat mit ihrem Angebot veranschaulicht, wie Politik funktioniert und wie eine Fraktion im Deutschen Bundestag arbeitet: Wie läuft eine Fraktionssitzung ab, wie entsteht ein Antrag in einer Arbeitsgruppe, wie kann ich meine Positionen in der Fraktion durchsetzen? Bilge Alpaslan hat sich in der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales eingebracht.

Das Team der AG Arbeit und Soziales beschäftigte sich mit dem selbstgestalteten Antrag „Reform von prekären Beschäftigungsverhältnissen“. Dabei war die Angleichung der Löhne ein wichtiges Thema für die Teilnehmer: Leiharbeiter sollen fünf Prozent mehr Lohn erhalten, Gehälter müssen sich ohnehin an die Inflation koppeln. Dadurch soll eine Abnahme der Kaufkraft durch das Sinken der Reallöhne verhindert werden. Auch Praktikanten sollen entsprechend des branchenüblichen Tarifvertrages bezahlt werden.

Am heutigen Dienstag werden die Anträge den „echten“ Arbeitsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion vorgelegt. Dann diskutieren die Jugendlichen mit den realen Abgeordneten über ihre Wünsche und Erwartungen. „Ich freue mich, dass mit Bilge eine junge und engagierte Teilnehmerin am Planspiel Zukunftsdialog teilgenommen hat“, sagt der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer.

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