Studie zeigt: Mindestlohn schafft Kaufkraft- fast 70 Millionen Euro in Wuppertal!

Ein flächendeckender Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro ist nach einer aktuellen Studie im Auftrag der Gewerkschaften Verdi und Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nicht nur gerecht und anständig, sondern bringt ganz konkret auch zusätzliche Kaufkraft – ohne zu einem Abbau von Arbeitsplätzen zu führen. Wuppertal profitiert der Studie zufolge von einer zusätzlichen Kaufkraft von bis 69 Millionen Euro, auf ganz Deutschland gerechnet sind es gut 19 Milliarden Euro pro Jahr.

Allein in Wuppertal arbeiten 11.607 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für einen Stundenlohn von weniger als 6,50 (Netto), weniger als 8,50 Euro (Netto) verdienen 22.057 Beschäftige. Für insgesamt über 33.000 Beschäftigte bedeutet der Mindestlohn also eine bessere Bezahlung.

Es geht nicht nur um die Frage, was uns Arbeit wert ist. Es geht auch darum, welche Bedeutung eine gerechte Bezahlung für Städte wie Wuppertal hat.

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