Internationales Tanzzentrum Pina Bausch kommt

"Vollmond, de Pina Bausch" by akynou - CC BY-NC-SA 2.0

„Vollmond, de Pina Bausch“ by akynou – CC BY-NC-SA 2.0

Die Wuppertaler Abgeordneten von Bund und Land M.Zöllmer, D.Bell und A.Bialas zur heutigen Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zur Freigabe der Mittel für das geplante Pina-Bausch-Zentrum:

Nach Jahren der intensiven Vorarbeit, nach vielfachem Ringen um die Finanzen, nach Überzeugungsarbeit auf allen Ebenen gibt es nun eine Entscheidung, die jeden Wuppertaler zum Tanzen bringen wird: Das Internationale Tanzzentrum Pina Bausch wird tatsächlich realisiert.

Manfred Zöllmer: “Ich freue mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat und der Haushaltsausschuss seine Zustimmung für dieses wichtige kulturpolitische Leuchtturmprojekt gegeben hat. Die Entscheidung zur Erhaltung des Schauspielhauses im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Döppersbergs bedeutet städtebaulich eine enorme Aufwertung Wuppertals.“

Andreas Bialas und Dietmar Bell, die beide von der ersten Minute an für das Projekt brannten, sind überglücklich.

Dietmar Bell: „Die intensiven Gespräche der letzten Wochen und die gute Zusammenarbeit zwischen Dr. Slawig als Vertreter der Stadt, dem Land und dem Bund tragen nun Früchte: Die Finanzierung über 28,2  Millionen Euro ist vom Bund fest zugesagt. Besser hätte diese Entscheidung für Wuppertal nicht ausgehen können.“

Andreas Bialas: „Aus unser ersten kleinen Planungszelle mit Herrn Dr. Slawig und Dietmar Bell sind viele, viele Unterstützer geworden. Zunächst muss hier Dr. Oliver Scheytt genannt werden, der für uns überhaupt erst das Tanzzentrum in den Koalitionsvertrag auf der Bundesebene verhandelt hat. Dann haben wir enorme Unterstützung von unseren Bundestagsabgeordneten erhalten. Mit Manfred Zöllmer und Peter Hintze hatten wir zwei Kämpfer an unserer Seite, die in enger Kooperation mit den Haushältern der Fraktionen diese enorme Summe ausverhandelt haben. Auf der Landesebene waren es die ehemalige Kulturministerin Ute Schäfer, die eine ganz besondere Nähe zum Tanztheater aufbaute, und auch ihre Nachfolgerin Christina Kampmann, die das Projekt immer positiv begleiteten. Ich freue mich riesig, dass wir nun diesen wichtigen nächsten Schritt gegangen sind.“

Der Graubner-Bau des ehemaligen Schauspielhauses, Schauplatz vieler Premieren von Pina Bauschs Stücken, wird wiederbelebt. Nach der Erweiterung beheimatet er zukünftig Produktion, Bürgerforum, Tanztheater und Pina Bausch Foundation samt Archiv. Dieses Konzept ist europaweit einzigartig für den Bereich des Tanztheaters und wird entsprechende Strahlkraft entfalten.

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