Red Hand Day – Aktion gegen Kindersoldaten

MZ-RoteHaende-KindersoldatenSeit über 10 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.Auch in diesem Jahr fand die Aktion rote Hand als Stopp gegen die Ausbeutung von Kindern im Deutschen Bundestag statt. Bundestagsabgeordnete, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich zahlreich beteiligt und damit ein Symbol gesetzt.

Red Hand Day 2016

Red Hand Day 2016

Die Aktion Rote Hand startete zunächst in Deutschland. Innerhalb eines Jahres wurde die Aktion zu einer Bewegung rund um den Globus: Auch in Ländern, in denen Kinder als Soldaten missbraucht werden, wie Indien, Burma, Kolumbien, Philippinen, Pakistan und Kongo, kamen Zehntausende von Abdrücken zusammen. Oft wurden die Sammelaktionen von Rote-Hand-Demonstrationen begleitet, zu denen Politiker, Wissenschaftler oder Betroffene eingeladen wurden und diskutierten. Aktionen gab es bei Musik- und Filmfestivals, bei Stadt- oder Schulfesten, bei Zeltlagern und Konferenzen, bei Kunstauktionen und Sportevents. Auch wurden viele Spenden für Kindersoldaten-Hilfsprojekte gesammelt.

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