Girls‘ Day 2016: Schülerin aus Wuppertal bei Manfred Zöllmer in Berlin

Am Girls´ Day öffnen Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland einen Tag lang ihre Tore, um Mädchen Einblick in spannende Berufsbereiche zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass viele Mädchen und junge Frauen sich noch immer für die sogenannten „typischen Frauenberufe“ entscheiden. Damit nehmen sie nicht alle Chancen wahr, die ihnen das Berufsleben bietet. Hier setzt der Girls´ Day an. Er will Mädchen und junge Frauen ermutigen, ihre Ausbildung und ihren Beruf aus einer breiteren Palette von Möglichkeiten auszuwählen.

Manfred Zöllmer und Oumaima Merzouk

Manfred Zöllmer und Oumaima Merzouk

Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb hat sich die SPD-Bundestagsfraktion auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Girls‘ Day beteiligt. 62 Mädchen aus der ganzen Bundesrepublik verbrachten auf Einladung der Sozialdemokraten einen Tag im Deutschen Bundestag in Berlin.

Oumaima Merzouk, Schülerin am Ganztagsgymnasium Johannes Rau und Sprecherin der Wuppertaler Jugendräte, war auf Einladung von Manfred Zöllmer zu Besuch in Berlin. Wie arbeiten Politikerinnen? Und hat Politik etwas mit mir zu tun? Wie steht es in der Politik mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Und wie ist der Gang der Gesetzgebung? Auf diese und weitere Fragen bekamen die Teilnehmerinnen des Girls‘ Days am 28. April Antworten aus erster Hand und ganz persönliche Einblicke in die Arbeitswelt der SPD-Abgeordneten. Das Programm der Mädchen konnte sich sehen lassen. Sie haben das Büro ihres Abgeordneten besucht, haben eine Besichtigung des Reichstagsgebäudes unternommen und die an einer Plenardebatte teilgenommen. Im Rahmen eines Planspiels lernten die Schülerinnen, wie man einen Gesetzentwurf einbringt und wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt.

„Der Girls´ Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Vielleicht treffen wir in ein paar Jahren eines der Mädchen wieder – als wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Abgeordneten, in meiner Fraktion oder sogar selbst als Politikerin“, zeigt sich Manfred Zöllmer überzeugt.

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