Solidarität mit den Beschäftigten der DB Cargo AG

Der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer übt scharfe Kritik an den Plänen der Bahntochter DB Cargo, deutschlandweit hunderte Güterbahnhöfe zu schließen und damit bis zu 3.000 Arbeitsplätze abzubauen. Auch Wuppertal ist davon betroffen.

„DieDB-Cargo Pläne der Deutschen Bahn sind unverantwortlich“, kritisiert Manfred Zöllmer die Vorhaben der Bahn. „Es kann nicht sein, dass deutschlandweit bis zu 3.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, während die Belegschaft 800.000 Überstunden ansammelt. Zukunftsgerichtete und verantwortungsvolle Unternehmenspolitik sieht anders aus.“

Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen und nicht weniger. Das ist sowohl umwelt- als auch verkehrspolitisch sinnvoll. Die Deutsche Bahn ist aufgefordert, ihr Vorhaben noch mal gründlich zu überdenken. In Nordrhein-Westfalen wären von den Plänen der Deutschen Bahn 51 Güterverkehrsstellen im ganzen Land betroffen, die entweder geschlossen oder nur noch eingeschränkt bedient werden sollen. Auch der Güterbahnhof Wuppertal-Langerfeld ist davon betroffen.

„Innerhalb der Landesgruppe NRW in der SPD-Bundestagsfraktion begrüßen wir das vom Gesamtbetriebsrat vorgelegte Konzept „GüterArbeit 2030“ und appellieren an den Vorstand des Unternehmens, auf dieser Grundlage in den Dialog mit dem Betriebsrat zu treten und in die Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit der DB Cargo AG zu investieren“, so der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer.

Ausdrücklich solidarisiert sich die SPD-Bundestagsfraktion mit den am 08. Juni auf dem Potsdamer Platz demonstrierenden Kolleginnen und Kollegen der DB Cargo AG und teilt aus umwelt- und verkehrspolitischen Erwägungen ihre Forderung nach einem Wachstums-, Qualitäts-, Beschäftigungs- und Produktivitätsschub im Schienengüterverkehr.

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