Berlin verabschiedet Peer Steinbrück

Mit dem 30. September 2016 endet nicht nur eine Sitzungswoche in Berlin sondern auch das Mandat von Peer Steinbrück als Abgeordneter des Deutschen Bundestages, welches er seit 2009 inne hatte.

Manfred Zöllmer und Peer Steinbrück

Manfred Zöllmer und Peer Steinbrück

Zum 30. September legt Peer Steinbrück sein Mandat als Bundestagsabgeordneter des Deutschen Bundestages nieder. Zunächst verabschiedete sich Peer Montag im Kreise der Kolleginnen und Kollegen der NRW-Landesgruppe, ehe er sich Dienstag bei der gesamten Fraktion verabschiedete. Als Abschiedsgeschenkt überreichte ihm Thomas Oppermann seine Personalakte, denn seine berufliche Laufbahn hatte er bereits in Bonn als Referent für Umwelt in der SPD-Bundestagsfraktion begonnen.

Am gestrigen Donnerstag hat Peer Steinbrück seine letzte Plenarrede gehalten in der er leidenschaftlich für das vereinte Europa als Friedens- und Zukunftsprojekt geworben hat.

Peer Steinbrück war vor seiner Zeit als Abgeordneter Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. In dieses Amt war er 2002 gewählt worden. Zuvor war er Finanzminister in Nordrhein-Westfalen.

„Peer Steinbrück war nicht nur ein herausragender Bundestagsabgeordneter, sondern auch ein Landesminister und Ministerpräsident mit dem wir als Abgeordnete aus NRW immer gut zusammen gearbeitet haben. Als Bundesfinanzminister hat er Deutschland durch die schwerste Finanzkrise nach dem Zweiten Weltkrieg geführt und so wesentlich dazu beigetragen, dass unser Land diese Krise sicher und stabil gemeistert hat“, so der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer.

„Peer Steinbrück ist direkt, kompetent und humorvoll. Dafür schätzen wir ihn. Peer, du bist einer von uns. Danke für alles!“ so der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe NRW, Achim Post zum Abschied von Peer Steinbrück.

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