Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiger Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften. „Anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember gilt der ausdrückliche Dank daher all denjenigen, die mit ihrem uneigennützigen Einsatz den sozialen und solidarischen Charakter des Zusammenlebens prägen.“, betont der Wuppertaler Bundestagssbgeordnete Manfred Zöllmer.

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Um die Grundlagen Bürgerschaftlichen Engagements stets zu verbessern, tritt die SPD unermüdlich für entsprechende Investitionen ein. Zum Beispiel stehen dem Bundesprogramm des Familienministeriums „Demokratie leben!“ im kommenden Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung. „Neben den Dankesworten signalisieren wir den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, dass wir ihre Arbeit wertschätzen und ernstnehmen“, so Manfred Zöllmer. Eine solide Basis verlässlicher Strukturen habe das Ehrenamt nicht nur nötig, sondern mehr als verdient.

„Menschen, die sich engagieren, identifizieren sich mit ihrer Umgebung, setzen sich für etwas ein, von dem sie überzeugt sind und helfen unmittelbar dort, wo Hilfe gebraucht wird.“, sagt Zöllmer. Diese Zeichen der Nächstenliebe oder des Einsatzes zum Wohle von Tier und Umwelt seien unverzichtbar. Sie beförderten eine freie und offene Gesellschaft, die alle Menschen achtet – unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Identität, Herkunft, sozialem Status oder Behinderung.

Mindestlohn im Ehrenamt

Manfred Zöllmer hat sich gestern in der Lokalzeit „Bergisches Land“ zu den Auswirkungen des Mindestlohns bei Ehrenamtlern in Sportvereinen geäußert.

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„Natürlich führen große Gesetzesänderungen am Anfang zu Problemen, doch ich bin mir sicher, dass sich diese Probleme lösen lassen“, so der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer. Das Mindestlohngesetz gilt jedoch nicht für Ehrenamtler in Vereinen, sondern für Menschen in festen Beschäftigungen. Dazu zählen eben auch Menschen mit sogenannten Mini-Jobs. Heute trifft sich Arbeitsministerin Andrea Nahles in Berlin mit Vertretern der Sportvereine, um über die neuen Reglungen aufzuklären.

Zum Beitrag der Lokalzeit zur Thematik und dem Interview mit Manfed Zöllmer gelangen Sie hier. Direkt zum Interview gelangen Sie hier.

Nachtag: Informationen zum Thema „Mindestlohn im Sportverein?“ finden Sie auf den Seiten der SPD.

Freiwilliges Engagement stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt

Am 5. Dezember 2014 ist der Internationale Tag des Ehrenamtes – er wurde 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen. „Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört freiwilliges Engagement wie selbstverständlich zu ihrem Leben“, sagt der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer

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„Dabei sind die Formen des Engagements sehr unterschiedlich: Nachbarschaftshilfe gehört ebenso dazu, wie die Unterstützung von Flüchtlingen, das Einbringen im Sportverein, oder den Einsatz für den Erhalt eines Freibades.“ Manfred Zöllmer betont „Herausragende Beispiele in Wuppertal sind die Junior-Uni und die Nordbahntrasse, wo viele freiwillige Akteure im Sinne des Gemeinwohls an einem Strang ziehen.“

Am Tag des Ehrenamtes werden zahlreiche Auszeichnungen an besonders engagierte Menschen verliehen. So auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutsche Engagementpreis des Familienministeriums. „Engagement ist nicht selbstverständlich. Es darf nicht als Ausfallbürge herhalten an Stellen, an denen eigentlich der Staat gefordert ist“, so der Wuppertaler Abgeordnete. „Wir müssen den Eigensinn von Engagement erhalten. Wir freuen uns über eine rege Mitmachkultur, sie garantiert innovative Ideen und Lösungsansätze.“

Zöllmer macht deutlich: „Engagement ist sinnstiftend und fördert Vertrauen. Menschen, die sich engagieren identifizieren sich stärker mit der Region in der sie leben. So entsteht demokratische Kultur.“

Politik muss Ehrenamt stärken: Der 5.12. ist internationaler Tag der Freiwilligen!

Anlässlich des internationalen Tages der Freiwilligen am 5. Dezember erklärt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer:

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Foto © guenter.klarner (CC BY-NC 2.0)

„Unsere Demokratie lebt durch das demokratische Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen eine starke, lebendige Bürgergesellschaft, in der die Menschen für sich und füreinander eintreten, die Freiheit nutzen ihre Meinung zu äußern und sich in Initiativen, Verbänden, Vereinen zusammenschließen. In Wuppertal engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger in hunderten Vereinen, aber auch in Genossenschaften, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen für das Gemeinwohl.

Die SPD setzt sich für die bürgerschaftlich Engagierten in Deutschland ein, auch in der Opposition. Zwei Themen, die uns hierbei im letzten Jahr besonders beschäftigt haben waren die Freiwilligendienste sowie der Abbau bürokratischer Hürden für Engagierte.

Wir stehen zu den Freiwilligendiensten, wollen sie weiter ausbauen, in ihrer Vielfalt erhalten und für alle Bevölkerungsgruppen offen halten. Die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes durch die Bundesregierung war chaotisch. Viele Anfangsschwierigkeiten wurden behoben, nicht zuletzt auf unseren massiven Druck aus der Opposition heraus. Dennoch „ächzen“ noch immer viele Träger unter der Bürokratie.

Das Familienministerium ist jetzt am Zug und muss Verfahren vereinfachen und ein gemeinsames Dach für alle Freiwilligendienste schaffen. Es muss sichergestellt sein, dass kein Freiwilligendienstmodell gegen ein anderes ausgespielt wird. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) sind gute und etablierte Programme, die weiterbestehen müssen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass Freiwilligendienste zu Ausfallbürgen in Zeiten leerer öffentlichen Kassen werden. Bürokratie ist ärgerlich und hinderlich für viele Ehrenamtliche im Verein. Diese Stolpersteine aus dem Weg zu räumen war der SPD schon immer ein Anliegen. Das „Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz“ wurde am 8. November von der CDU/ CSU in den Bundestag eingebracht und in Erster Lesung debattiert. Änderungen sind unter anderem vorgesehen in der Abgabenordnung, im Einkommenssteuergesetz, im Körperschaftssteuergesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch. Darüber hinaus sollen die Übungsleiter- und die Ehrenamtspauschale erhöht werden.

Für die SPD-Fraktion ist das Gesetz mutlos, es fehlen wichtige Bereiche und Verbesserungen wie zum Beispiel in der Insolvenzordnung, im Umsatzsteuergesetz sowie bei Grunderwerbssteuer.

Die SPD-Fraktion wird Änderungsanträge in die Beratungen im Deutschen Bundestag einbringen.“