Sofortprogramm Energiewende: Strompreise runter!

„Ich werde als erste Maßnahme die Stromsteuer senken“: Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat gemeinsam mit Kompetenzteam-Mitglied Matthias Machnig ein energiepolitisches 10-Punkte-Sofortprogramm verfasst. Die SPD will die Energiewende zum Erfolg führen und das desaströse Management der Bundesregierung beenden. 

Der 10-Punkte-Plan umfasst folgende Punkte:

  1. den Strompreis stabilisieren
  2. die gesunkenen Strombörsenpreise an die Haushalte weitergeben
  3. ein neues Strommarktdesign entwickeln und wirksam werden lassen
  4. das Erneuerbare-Energien-Gesetz grundlegend reformieren
  5. die Energie-Effizienz konsequent steigern
  6. die notwendigen Investitionen in den Netzausbau sicherstellen
  7. die systemnotwendigen Lösungen für die Stromspeicherung weiterentwickeln und ein Flexibilitäts- und Speichergesetz einführen
  8. die Eigenverbrauchsregelung auf Erneuerbare Energien und effiziente KWK konzentrieren
  9. die Europäisierung der Energiewende vorantreiben
  10. die Bürgerenergie und Bürgergenossenschaften fördern.

„Das Sofortprogramm enthält auch viele wichtige Punkte für Wuppertal und das Bergische Land. Das Papier von Peer Steinbrück und Matthias Machning ist wegweisend“, so der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer.

Weitere Informationen finden Sie unter SPD.de.

Manfred Zöllmer bekundet Solidarität mit den Beschäftigten von FAG-Schaeffler in Wuppertal

Nach Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen, erklärt sich der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer solidarisch mit den Beschäftigten. Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete unterstützt die Forderungen von Betriebsrat und IG Metall Wuppertal.

Schaeffler_WZ_2013

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 16. April 2013 über die Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen.

Zu der Ankündigung der Geschäftsführung von Schaeffler, 750 der der insgesamt 1500 Arbeitsplätze am Standort Wuppertal abzubauen, erklärt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer:

Ich bin schockiert über die Pläne der Konzernleitung in Herzogenaurach, den Standort Wuppertal mit der Begründung einer schwachen Marktentwicklung in der Windkraftindustrie drastisch herunterzufahren und stehe uneingeschränkt hinter den Forderungen von Betriebsrat und IG-Metall Wuppertal, kreative Lösungsansätze zum Erhalt der Arbeitsplätze auszuloten.

Die Wuppertaler Belegschaft hat in der Vergangenheit mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und der Bereitschaft zu Kurzarbeit große Opfer für den Erhalt des Standortes erbracht. Jetzt ist die Unternehmensführung am Zuge, zu ihrer Verantwortung zu stehen und bereits abgegeben Standort- und Beschäftigungszusagen einzuhalten.

Windkraft wird auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Jetzt in einer momentan Phase niedriger Auftragszahlen mit dem Abbau hochwertiger Arbeitsplätze zu reagieren, wäre kurzsichtig. Der Verlust von 750 Arbeitsplätzen hätte für Wuppertal katastrophale Folgen. Zudem würde Wuppertal als hochentwickelter und kompetenter Industriestandort im Bereich regenerativer Energien dadurch einen herben Rückschlag erfahren.