Gewerkschaftsfrühstück mit Hubertus Heil

Rund 30 Betriebs – und Personalräte konnte der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer zum Gewerkschaftsfrühstück am vergangenen Dienstag begrüßen. Manfred Zöllmer hatte mit Unterstützung des Wuppertaler DGB Chefs Guido Grüning zum Gespräch mit Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen in das Intercity Hotel eingeladen. Als Hauptgast stand der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Wirtschaftsexperte Hubertus Heil Rede und Antwort. Die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann sowie der Kandidat für die Bundestagswahl Helge Lindh waren ebenfalls anwesend.

Hubertus Heil (re.) bei seinem Eingangsreferat

„Die wirtschaftlichen Rahmendaten stimmen, die Konjunktur ist gut, der industrielle Kern ist in Deutschland im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern stark. Die Wirtschaft wird auch weiterhin von niedrigen Zinsen und Ölpreisen profitieren. Aber Politik und Gesellschaft müssen sich auf gravierende strukturelle Veränderungen einstellen, um einem massiven Verlust an Arbeitsplätzen vorzubeugen. Die Hauptursache für einen bevorstehenden Strukturwandel liegt in der zunehmenden Digitalisierung und der Umstellung in der industriellen Produktion. Dass VW jetzt von Verbrennungsmotoren auf Batterien für Elektroautos umstellt, sieht Hubertus Heil als wichtigen Schritt, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Trotzdem müssten zugleich die Verbrennungsmotoren weiterentwickelt werden. „Denn am Diesel hängen in Deutschland 90.000 Arbeitsplätze.“ Und für die Herstellung von Elektroautos würden nur halb so viele Arbeitskräfte gebraucht. weiterlesen

1. Mai 2017 – Wir sind viele. Wir sind eins.

Wie in jedem Jahr werden die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften in Wuppertal am „Tag der Arbeit“ ihren Forderungen Gehör verschaffen. Alle Erfolge, die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben, leben aus dem diesjährigen Maimotto heraus: „Wir sind viele, wir sind eins!“ Viele: Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Eins: Nicht nur am 1. Mai stehen alle Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter geschlossen für mehr soziale Gerechtigkeit und für eine Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt, ein.


In Wuppertal ziehen die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am 1. Mai um 11 Uhr mit einem großen Demonstrationszug, von der Geschäftsstelle der IG Metall am Unterbarmer Bahnhof über die B7 bis zum Laurentiusplatz. Dort findet inzwischen traditionell um 12 Uhr die Maikundgebung statt. Die Mairede wird der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske halten. Im Anschluss an die Kundgebung startet das MAIFEST bis ca. 16:00 Uhr auf dem Laurentiusplatz unter Beteiligung vieler Wuppertaler Vereine mit Info- und Aktionsständen, Spielangeboten, Kaffee und Kuchen, internationalen Grillspezialitäten, Getränken und vielem mehr!

Weitere Informationen zum 1. Mai in der DGB Region Düsseldorf-Bergisches Land gibt es hier!

Solidarität mit den Beschäftigten der DB Cargo AG

Der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer übt scharfe Kritik an den Plänen der Bahntochter DB Cargo, deutschlandweit hunderte Güterbahnhöfe zu schließen und damit bis zu 3.000 Arbeitsplätze abzubauen. Auch Wuppertal ist davon betroffen.

„DieDB-Cargo Pläne der Deutschen Bahn sind unverantwortlich“, kritisiert Manfred Zöllmer die Vorhaben der Bahn. „Es kann nicht sein, dass deutschlandweit bis zu 3.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, während die Belegschaft 800.000 Überstunden ansammelt. Zukunftsgerichtete und verantwortungsvolle Unternehmenspolitik sieht anders aus.“

Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen und nicht weniger. Das ist sowohl umwelt- als auch verkehrspolitisch sinnvoll. Die Deutsche Bahn ist aufgefordert, ihr Vorhaben noch mal gründlich zu überdenken. In Nordrhein-Westfalen wären von den Plänen der Deutschen Bahn 51 Güterverkehrsstellen im ganzen Land betroffen, die entweder geschlossen oder nur noch eingeschränkt bedient werden sollen. Auch der Güterbahnhof Wuppertal-Langerfeld ist davon betroffen.

„Innerhalb der Landesgruppe NRW in der SPD-Bundestagsfraktion begrüßen wir das vom Gesamtbetriebsrat vorgelegte Konzept „GüterArbeit 2030“ und appellieren an den Vorstand des Unternehmens, auf dieser Grundlage in den Dialog mit dem Betriebsrat zu treten und in die Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit der DB Cargo AG zu investieren“, so der Wuppertaler Abgeordnete Manfred Zöllmer.

Ausdrücklich solidarisiert sich die SPD-Bundestagsfraktion mit den am 08. Juni auf dem Potsdamer Platz demonstrierenden Kolleginnen und Kollegen der DB Cargo AG und teilt aus umwelt- und verkehrspolitischen Erwägungen ihre Forderung nach einem Wachstums-, Qualitäts-, Beschäftigungs- und Produktivitätsschub im Schienengüterverkehr.

Für Stärkung von Arbeitnehmerrechten: Zöllmer trifft IG Metall

Bundestagsabgeordneter Manfred Zöllmer informierte sich heute vor Ort bei der IG Metall über die Notwendigkeit von Mitbestimmungsrechten für Betriebsräte bei der Vergabe von Werkverträgen.

Torsten Lankau (IGM, re.) und Manfred Zöllmer

Torsten Lankau (IGM, re.) und Manfred Zöllmer

Torsten Lankau, Geschäftsführer der IG Metall Wuppertal unterhielt sich mit dem Bundestagsabgeordneten über den geplanten Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen den Missbrauch von Werkverträgen. weiterlesen

Mehr Anerkennung für Erzieherinnen und Erzieher

Gute Kitas und Tagespflege sind die Voraussetzung dafür, dass Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Gleichzeitig ermöglichen sie unseren Kindern einen guten Start ins Leben.

Möglich machen das die Menschen, die in Kitas und in der Tagespflege arbeiten. Am 11. Mai feiern wir ihnen zu Ehren den Tag der Kinderbetreuung. Er erinnert seit 2012 daran, dass Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und –väter Tag für Tag hervorragende Arbeit leisten.

Sie fördern unsere Kinder von Anfang an und sorgen für bessere Bildungschancen. Kitas werden immer mehr zu einer Bildungsinstitution. Das hat Auswirkungen auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, die in den letzten Jahren noch deutlich anspruchs- und verantwortungsvoller geworden ist.

Deshalb verdienen Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und –väter mehr Anerkennung. Sie verdienen, dass wir herzlich DANKESCHÖN sagen.

Die Entlohnung muss dieser verantwortungsvollen gesellschaftlichen Aufgabe entsprechen. Wenn es um die Anerkennung und die gerechte Entlohnung der Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher geht steht die SPD an ihrer Seite.

Traditioneller Dialog zwischen Betriebs- und Personalräten und SPD-Fraktion

Unter dem Motto „Arbeit wertschätzen“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch, dem 24.09.2014, den traditionellen Dialog mit Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland fortgesetzt. Der Austausch der SPD-Fraktion mit Betriebs- und Personalräten hat eine lange Tradition. Die sozialdemokratischen Abgeordneten laden regelmäßig nach Berlin ein, um über aktuelle arbeitsmarktpolitische Herausforderungen zu sprechen. Auch Wuppertaler Betriebsräte nahmen an der Tagung teil.

Manfred Zöllmer (1.v.r) und die Wuppertaler Betriebsräte

Manfred Zöllmer (1.v.r) und die Wuppertaler Betriebsräte

„Schlechte Arbeitsbedingungen beeinträchtigen das ganze Leben, umso wichtiger ist es über gute Arbeit zu sprechen und sie gemeinsam voranzubringen“, erklärt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer. Genau das sei Kern der diesjährigen Betriebsrätekonferenz gewesen, die am Mittwoch unter dem Motto „Arbeit wertschätzen“ in Berlin stattfand. Der Austausch mit den Betriebsräten sei „sehr konstruktiv“ gewesen.

Auf der Betriebsrätekonferenz legte der Vorsitzende des DGB, Reiner Hoffmann, dar wie der Ausbau von Mitbestimmung erfolgreich gelingen kann. Tatjana Fuchs von der Gesellschaft für Gute Arbeit mbH sprach darüber wie Arbeit wertschätzend gestaltet werden kann. Klaus Barthel, MdB und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD, fasste in seinem Schlusswort nochmals die wichtigsten Herausforderungen an die Gestaltung guter Arbeit zusammen.

Mit der Einführung des flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns hat die SPD an der Seite der Gewerkschaften einen historischen Durchbruch erreicht. Der Mindestlohn sorgt dafür, dass derjenige, der Vollzeit arbeitet, endlich von seiner Hände Arbeit leben kann. Auch das Rentenpaket mit der abschlagsfreien Rente ab 63 nach 45 Beitragsjahren und die Mütterrente trägt dazu bei, die Zukunft der Arbeit sozial und human zu gestalten. Insgesamt stärkt das Tarifautonomiestärkungsgesetz heute schon die Tarifvertragsparteien. „Wir werden nicht aufhören uns mit aller Kraft für gute Arbeit einzusetzen“, erklärt Manfred Zöllmer. Als nächstes stehe die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen auf der Agenda der Großen Koalition. Damit soll „der Zweiklassengesellschaft in Betrieben ein Riegel vorgeschoben werden“, so Zöllmer abschließend.

1. Mai 2014 – Gute Arbeit. Soziales Europa.

Auch in diesem Jahr werden sich die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften in Wuppertal am „Tag der Arbeit“ ihren Forderungen nach guter Arbeit in einem sozialen Europa Gehör verschaffen.

1mai

In Wuppertal ziehen die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am 1. Mai um 11 Uhr mit einem großen Demonstrationszug, lautstrak unterstützt durch das „pentaton percussion project“, von der Geschäftsstelle der IG Metall am Unterbarmer Bahnhof über die B7 bis zum Laurentiusplatz. Dort findet inzwischen traditionell um 12 Uhr die Maikundgebung statt.

Thematisch werden sich der DGB und seine Gewerkschaften dabei auf aktuelle betriebliche und tarifvertragliche Auseinandersetzungen sowie die 25 Tage später stattfindenden Europa- und Kommunalwahlen fokussieren.

2014 ist aber auch das Jahr der Betriebsratswahlen. Die Demokratie darf nicht vor den Werkstoren und Bürotürmen Halt machen, die Beschäftigten wollen mitreden und mitbestimmen, wenn es um ihre Belange geht. Deshalb brauchen wir mehr Mitbestimmung, mehr Rechte für die Betriebs- und Personalräte, auch beim Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen.

Manfred Zöllmer ruft zur Teilnahme am 1. Mai auf!

„Gute Arbeit, sichere Renten und ein soziales Europa“ – unter diesem Motto laden die Gewerkschaften zu ihren Kundgebungen am 1.Mai ein. Manfred Zöllmer ruft zur Teilnahme am Demonstrationszug in Wuppertal und zur Maikundgebung auf dem Laurentiusplatz auf.

1mai2013

„Gute Arbeit, sichere Renten und ein soziales Europa“ – unter diesem Motto laden die Gewerkschaften zu ihren Kundgebungen am 1.Mai ein. Gemeinsam mit der SPD will der DGB am Tag der Arbeit für die Würde der arbeitenden Menschen demonstrieren. Außerdem soll an die Zerschlagung der freien Gewerkschaften durch die Nazis vor 80 Jahren erinnert werden. Manfred Zöllmer ruft zur Teilnahme am Demonstrationszug in Wuppertal und zur Maikundgebung auf dem Laurentiusplatz auf.

Der soziale Zusammenhalt ist in ganz Europa gefährdet. Die Bundesregierung ignoriert die zunehmende Spaltung in Deutschland und in Europa. Nur mit gerechten Löhnen und guter Arbeit kann Deutschland vorangebracht und Europa aus der Krise geführt werden.

Die Gewerkschaften wollen durch Mitbestimmung und Tarifpolitik die Lage der arbeitenden Menschen verbessern. Dafür braucht es eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt. Diese ist auch eine Voraussetzung für die Vermeidung von Armut im Alter. Denn nur gute Arbeit sichert gute Renten.

Deshalb fordern SPD und Gewerkschaften:

  • einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro – flächendeckend, in allen Branchen, in Ost und West
  • die Stärkung der Tarifbindung und die Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen
  • die Durchsetzung des Prinzips „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in der Leiharbeit und das Ende der Entgeltdiskriminierung von Frauen
  • die Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen
  • die Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen in den Betrieben
  • die Abschaffung der Möglichkeit, befristete Arbeitsverträge ohne Sachgrund abzuschließen
  • eine Rente, die zum Leben reicht.

Schaeffler muss eine Zukunft haben – damit Wuppertal eine Zukunft hat

Im Rahmen eines Gesprächs zwischen dem Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer, Vertretern des Betriebsrates von Schaeffler KG und dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall Torsten Lankau wurde intensiv über die Situation des Wuppertaler Standortes diskutiert.

Mit der Ankündigung der Konzernleitung, den Personalstand um 50% reduzieren zu wollen, ist eine sehr ernste Situation entstanden. Diese Maßnahme würde die Zukunft des Wuppertaler Standortes insgesamt infrage stellen. Dies wäre ein schwerer Schlag für die unmittelbar betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch für die Wirtschaftsstruktur dieser Stadt. Deshalb war man sich einig, dass der Standortsicherungsvertrag, der 2008 abgeschlossen wurde, auf keinen Fall gekündigt werden darf. Der 2008 eingeschlagene, bisher sehr erfolgreiche Sanierungsprozess soll stattdessen fortgesetzt werden.

Die von der Unternehmensleitung vorgetragene Flaute im Bereich Windkraftenergie ist als Begründung für die Entlassungen insofern nicht stichhaltig, als sie nur einen Anteil von 25% an der Gesamtproduktion am Standort Wuppertal ausmacht. Ganz offensichtlich steht hier die unternehmerische Entscheidung im Hintergrund, Produktionskapazitäten auf andere Standorte im Ausland zu verlagern. Unter solchen Rahmenbedingungen muss sich die wirtschaftliche Situation am Standort zwangsläufig verschlechtern. Damit ist die Zukunft des Werkes infrage gestellt.

Die angedrohte vorzeitige Kündigung des Standortsicherungsvertrages schwächt nachhaltig das Vertrauen in dieses Instrument und beschädigt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Belegschaft und Unternehmensleitung. Ein über viele Jahre erprobtes und bewährtes Projekt der tariflichen Sozialpartnerschaft, mit dem viele wirtschaftliche Krisensituationen gemeistert worden sind, droht zu erodieren.

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer hat der Belegschaft volle Unterstützung beim Kampf um den Erhalt des Standortes zugesichert. „Schaeffler muss eine Zukunft haben, damit Wuppertal eine Zukunft hat“, so der Abgeordnete abschließend.

Gute Arbeit – Für eine gute Wirtschaft

Deutschland ist bisher gut durch die Krise gekommen. Das liegt daran, dass wir unsere industrielle Basis erhalten haben. Der deutsche Erfolg gründet wesentlich auf einem gesunden Mittelstand, hervorragenden Fachkräften und dem produzierenden Gewerbe. Die SPD-Bundestagsfraktion arbeitet daran, dass Deutschland erfolgreich bleibt.

Um Wachstum und die starken Exportzahlen nachhaltig für die deutsche Industrie zu gewährleisten, brauchen wir vermehrte Investitionen in die Infrastruktur: Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur, intelligente Energienetze und moderne Verkehrswege. Nur so können Wohlstand und soziale Gerechtigkeit beibehalten werden.

Gleichzeitig kämpft die SPD-Bundestagsfraktion für eine Humanisierung der Arbeitswelt. Obwohl die Wirtschaftsdaten günstig sind, sinken die Reallöhne. Sie geraten unter Druck, die Ungleichverteilung der Vermögen nimmt zu. Leiharbeit wird missbraucht, um Tariflöhne zu umgehen. Niedriglohnbeschäftigung nimmt permanent zu, während der Staat Milliarden aufbringen muss, um Dumpinglöhne aufzustocken. Diese Entwicklungen verletzen das Prinzip der existenzsichernden Arbeit und höhlen die soziale Marktwirtschaft aus. Wir fordern daher einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und die Stärkung der Tariflöhne. Wir bekennen uns zur Tarifeinheit und wollen das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche und gleichwertige Arbeit auf die Leiharbeit ausdehnen.

Die SPD-Bundestagsfraktion kämpft für gerechte und sichere Arbeitsbedingungen. Jedoch kann es nicht nur um Abwehrkämpfe und um Maßnahmen gegen die Ausbreitung prekärer Arbeitsverhältnisse gehen. Vielmehr arbeitet die SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den Gewerkschaften an Konzepten zur Schaffung von guter Arbeit. Darüber wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Dazu lade ich ein:
am Montag, dem 6. Mai 2013,
um 19.00 Uhr,
in Die Färberei am Stennert 8 / Ecke Berliner Straße (B7).

Gemeinsam mit Ihnen diskutieren:

  • Hubertus Heil, MdB
    Stellv. Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für Wirtschaft u. Arbeit
  • Torsten Lankau
    1. Bevollmächtigter IG Metall Wuppertal
  • Arnd Krüger
    Kreishandwerksmeister, Kreishandwerkerschaft Wuppertal
  • Manfred Zöllmer, MdB

Moderation: Stefan Seitz, WuppertalerRundschau