Manfred Zöllmer fördert USA-Austausch für Schüler

Der 15-jährige Arian Gaubig konnte sein Glück kaum fassen, als er die gute Nachricht erhielt. Der Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer wählte den Schüler aus Wuppertal als jungen Botschafter Deutschlands aus. Im August geht es für Arian mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Arian Gaubig auf dem Vorbereitungsseminar für seinen USA-Aufenthalt

360 Schülerinnen und Schüler aus allen Ecken Deutschlands verbringen jedes Jahr über das Stipendienprogramm ein Schuljahr in den USA. Dort leben sie in Gastfamilien und besuchen eine öffentliche High School. Seit Mai ist die Bewerbung für den 35. Jahrgang des Stipendiums im Schuljahr 2018/2019 möglich. Informationen gibt der Deutsche Bundestag auf www.bundestag.de/ppp.
Auch auf der anderen Seite des Atlantiks freuen sich gerade 350 Jugendliche über frohe Nachrichten. Die amerikanischen Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms dürfen ab September ein Schuljahr in Deutschland verbringen. Für ihren Aufenthalt suchen sie weltoffene Familien, die ihnen für drei, fünf oder zehn Monate ein Zuhause auf Zeit bieten.

Eine Gruppe junger Amerikaner während ihrer Zeit in Deutschland

Manfred Zöllmer freut sich darüber, auch in Wuppertal und Umgebung wieder amerikanische Gastschüler willkommen zu heißen. Er lädt Familien, Paare und auch alleinlebende Menschen aus der Region dazu ein, sich als Gastfamilie zu melden. Mehr Informationen gibt der gemeinnützige Verein Partnership International e.V., der die deutschen und amerikanischen Stipendiaten betreut. 

PARLAMENTARISCHES PATENSCHAFTS-PROGRAMM
Seit 1983 besteht das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) als Stipendienprogramm des Deutschen Bundestags und des US-Congress. Jedes Jahr werden 360 deutsche und 350 amerikanische Schüler als Stipendiaten ausgewählt. Die Jugendlichen leben als junge Botschafter ihrer Heimat für zehn Monate im jeweils anderen Land. Für den Aufenthalt erhalten sie ein Vollstipendium. Das PPP fördert so den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA.

PARTNERSHIP INTERNATIONAL E.V.
Partnership International e.V. ist ein gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein für internationale Begegnungen und Austauschprogramme. Der Verein baut auf eine 55-jährige Erfahrung als Austauschorganisation. Seit 1993 begleitet Partnership International amerikanische und deutsche Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms und deren Gastfamilien durch das Stipendienprogramm.

Junge Leute für ein Jahr in die USA

Auch für das Schuljahr 2014/2015 wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer wieder eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten aus Wuppertal für ein Jahr auf die Reise in die USA schicken können. Dieses Programm des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika und des Deutschen Bundestages gibt es für Schülerinnen und Schüler sowie für junge Berufstätige.

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Foto © Deutscher Bundestag / Wolfram Zander

 

Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen gehen zum College und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. „Ich möchte alle Interessierten ermuntern, sich für dieses Stipendium zu bewerben. Es sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Jugendliche aus Wuppertal in die USA gereist, und alle berichteten mir begeistert von ihren Erfahrungen und Erlebnissen“, so Manfred Zöllmer.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die am 31.7.2014 mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen bis zu diesem Zeitpunkt höchstens 24 Jahre alt sein. Teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. Ein geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales, ökologisches oder entwicklungspolitisches Jahr erhöhen die oberen Altersgrenzen entsprechend.

Für die Bewerbung benötigen die Jugendlichen eine Bewerbungskarte, die spätestens bis 13. September 2013 bei der zuständigen Austauschorganisation unter Angabe der Wahlkreisnummer 102 eingegangen sein muss. Eine Vorauswahl der Bewerberinnen und Bewerber nimmt die jeweilige Austauschorganisation vor, Manfred Zöllmer führt danach persönliche Gespräche mit den Jugendlichen und benennt abschließend eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten.

Umfassende Informationen und die Bewerbungskarten finden Interessierte auf der Website oder auf der Seite des Deutschen Bundestages.