Stadt Wuppertal

 Wuppertal

Eine Stadt „auf den zweiten Blick“

mz_wuppertal_4

Foto © Domino / PIXELIO

Wuppertal sei von „etwas umständlicher Schönheit“, meint Tom Tykwer, hier geborener Filmregisseur („Das Parfüm“). Ähnliches hat man auch schon von anderen berühmten Wuppertaler/innen gehört: von Friedrich Engels über Else Lasker-Schüler bis Johannes Rau. Erst 1929 wurde aus den frühen Industriestädten Elberfeld und Barmen (und einigen kleineren mehr) die gemeinsame Stadt Wuppertal. Die Stadt ist mit rund 355.000 Einwohnern heute die siebzehntgrößte Deutschlands. Großstädtisches Leben in der Talachse verbindet sich mit kleinstädtischer Idylle und viel Grün in den Randbereichen der Stadt. Neben der weltberühmten Schwebebahn ist Wuppertal vor allem bekannt für das international renommierte Tanztheater Pina Bausch, den landschaftlich reizvollen Zoo, die historische Stadthalle sowie das Von-der-Heydt-Museum.

Ehemals einseitig durch Textilverarbeitung geprägt ist Wuppertal heute Sitz zahlreicher Unternehmen aus den modernen Branchen Biotechnologie, Automotive Systems, Umwelttechnologie sowie Eventmarketing und Multimedia. Ansässige Firmen wie Bayer, Vorwerk, Delphi, Erfurt, FAG Kugelfischer sind weltweit bekannt. Wuppertal ist aber auch Standort der Krankenkassen Barmer und Barmenia. Seit 1972 ist Wuppertal Sitz der Bergischen Universität.

Auch in Wuppertal wird der wirtschaftliche Strukturwandel und der demographische Wandel in den nächsten Jahren deutlich spürbar. Die Stadt darf ihr soziales Profil nicht verlieren. In Berlin engagiere ich mich daher für eine Verbesserung der kommunalen Finanzen. Die Stadt ist geprägt von einer Vielzahl ehrenamtlicher Initiativen, die ich ausdrücklich unterstütze. Dazu gehört auch die Nordbahntrasse.

Als Abgeordneter für Wuppertal betreue ich außerdem die Nachbarstädte Remscheid und Solingen, zusammen bilden sie das Bergische Städtedreieck.