Abbau von Briefkästen: Position der Post AG ist wenig kundenfreundlich

Der Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer kritisiert die Haltung der Post AG bei der Standortdiskussion um Briefkästen. In einem Schreiben an die Deutsche Post AG fordert er das Unternehmen auf, die Liste der abgebauten Briefkästen der Stadt Wuppertal zur Verfügung zu stellen und den am Petrus Krankenhaus abgebauten Briefkasten wieder aufzubauen.

In den vergangenen Wochen hatte die Post AG an unterschiedlichsten Standorten Briefkästen abgebaut. Besonders der Abbau am Petrus Krankenhaus war auf Unverständnis gestoßen. Die Initiative von Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl zur Veröffentlichung der Liste hat die Post AG bisher in brüskierender Art und Weise abgelehnt.

„Eine solche Vorgehensweise der Post ist nicht akzeptabel und völlig kundenunfreundlich. Ich erwarte, dass die Post AG die Stadt Wuppertal umfassend über die Veränderungen bei den Briefkastenstandorten informiert. Härtefälle müssen vermieden werden. Der Briefkasten am Petrus Krankenhaus darf nicht abgebaut werden“, so der Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer.

Manfred Zöllmer arbeitet zurzeit mit an der Formulierung eines fraktionsübergreifenden Antrags für den Deutschen Bundestag mit dem Titel: ‚Die Bestimmungen der Post-Universaldienstleistungsverordnung verbraucherfreundlich durchsetzen, Flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen sicherstellen, Wettbewerbsbedingungen bei Vertrieb von Postdienstleistungen schaffen’. „Ich gehe davon aus, dass der Antrag von allen Fraktionen im Deutschen Bundestag getragen wird. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die Post in diesem Antrag aufgefordert wird, ihren Informationsverpflichtungen auch gegenüber den Kommunen nachzukommen. Die Deutsche Post AG muss in Zukunft auf jeden Fall mehr Kundenorientierung beweisen. Darauf werde ich als Mitglied in der Fraktionsarbeitsgruppe Telekommunikation und Post achten“, so Manfred Zöllmer.

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