Aktive Verbraucherpolitik – Teil moderner Wirtschaftspolitik

Am 4. September 2003 veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion
einen verbraucherpolitischen Kongress in Berlin. Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine verbraucherpolitische
Strategie erarbeitet, die auf dem Kongress „Aktive Verbraucherpolitik – Motor für eine nachhaltige Zukunft“ zusammen
mit namhaften Experten vorgestellt und mit über 300 interessierten Teilnehmern diskutiert wurde.

Mit unserer verbraucherpolitischen Strategie wollen wir die Verbraucherpolitik nicht nur weiter als wichtige Querschnittsaufgabe stärken, sondern aktiv dazu beitragen, dass sie wichtiger Bestandteil moderner Wirtschaftspolitik ist.

Der oftmals nur reagierende und defensive Verbraucherschutz soll zu einer aktiven Verbraucherpolitik fortentwickelt werden. Nachdem im Wirtschaftsprozess zumeist ausschließlich die Angebotsseite beleuchtet wurde, muss der Nachfrageseite verstärkt Rechnung getragen werden – hin zu einer nachhaltigen und stabilen Wirtschaftsentwicklung.

Nicht zuletzt das Zusammenwachsen der Europäischen Union und die Globalisierung bringen Produkte und Dienstleistungen auf den deutschen Markt, über die Verbraucherinnen und Verbraucher informiert sein müssen, um sich richtig zu entscheiden.

Uns geht es darum, dass Verbraucherinnen und Verbraucher als gut informierte Partner auf Augenhöhe den Anbietern gegenüber treten können und sich damit für gute aber auch nachhaltige Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Eine Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher führt letztlich zur Verbesserung der Qualität von Produkten, da nur diese ausgewählt werden.

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