Manfred Zöllmer wünscht Frohe Ostern

Nach turbulenten politischen Tagen wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage ein Frohes Osterfest. Passend zu den Feiertagen habe ich für Sie eine kleine Information über den wohl bekanntesteten Osterbrauch zusammengestellt. Für alle Bäckerinnen und Bäcker unter Ihnen: anbei ein österlicher Rezeptvorschlag.

Das Osterfest wird im Frühling am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond gefeiert und fällt immer zwischen den 22. März und 25. April.

Ursprünglich feierten die Menschen den Frühlingsanfang, heute soll dagegen an die Auferstehung von Jesus erinnert werden. Weniger bekannt sind die Hintergründe der Osterbräuche des Verschenkens oder Bemalens der Eier.

Bereits in der Antike wurden Ostereier gestaltet. Die Ägypter und Perser färbten die Eier in verschiedenen Farben, die zur Jahreszeit passten. Die gefärbten Eier wurden an Freunde und Bekannte verschenkt, denn sie galten als Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens. Erst viel später – im 4. Jahrhundert – wurden auch in der christlichen Welt Ostereier verschenkt, jedoch aus einem gänzlich anderen Grund: Die Kirche hatte damals den Menschen verboten, in den 40 Tagen vor Ostern Eier zu essen. Die Hühner hielten sich nicht an dieses Verbot und legten weiterhin ihre Eier. Dadurch produzierten sie bis Ostern einen riesigen Überschuss an Eiern. Ob unsere Vorfahren bereits damals den Grundstein für eine gesunde Ernährung legten, ist zu bezweifeln. Dennoch verzehrten sie nicht alle Eier selbst. Sie begannen, die Eier zu verschenken.

Diese schöne Idee, andere zu Ostern zu überraschen, führte schließlich dazu, dass wir heute bunt gefärbte oder kunstvoll verzierte Ostereier verschenken. Eine Art des Färbens ist die Sandpapiertechnik. Man verwendet entweder hart gekochte oder ausgeblasene Eier. Darüber hinaus werden feines Sandpapier, Pinsel sowie Gold- und Plakatfarben benötigt. Das Ei wird mit der Goldfarbe bemalt und muss vollständig trocknen. Danach trägt man eine zweite Farbschicht mit der Plakatfarbe auf und lässt diese ebenfalls trocknen. Anschließend bitte vorsichtig mit dem feinen Sandpapier über das Ei reiben, bis goldene Stellen hervor schimmern.

Für unsere Jüngsten empfehlen wir einen Spiegeleierkuchen. Sie wissen nicht, wie dieser gebacken wird? Wir verraten es Ihnen.

 

Spiegeleierkuchen

Zunächst werden die Eier mit der weichen Butter schaumig geschlagen. Danach gibt man Zucker und Vanillezucker hinzu. Jetzt werden noch Mehl, Backpulver und Wasser untergerührt. Den Teig auf einem gefetteten oder einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 180 Grad für 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit wird aus Milch, Vanillepuddingpulver und Zucker ein Pudding gekocht, der abkühlen muss und anschließend mit Schmand verrührt wird. Diese Masse verteilt man auf dem Kuchenteig und lässt alles noch einmal 15 Minuten backen.

Später wird der Kuchen mit den abgetropften Aprikosen belegt und mit Tortenguss überzogen. Zum Schluss wünschen wir allen kleinen und großen Kuchenbäckern: Guten Appetit!

Boden:300 Gramm Mehl

300 Gramm weiche Butter

300 Gramm Zucker

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eier

3 Esslöffel Wasser

Belag :

½ Liter Milch

2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen

4 Esslöffel Zucker

3 Becher Schmand

Verzierung:

1 Dose Aprikosen

1 Tüte Tortenguss

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