Praktikum an der Mülltonne

Regelmäßig einmal in der Woche kommen die Männer in den orangefarbenen Overalls und mit den großen Autos und holen den Müll der zurückliegenden Woche ab. Wir alle schätzen sehr, dass das in aller Regel zuverlässig, reibungsfrei und unspektakulär abläuft. Hinter die Kulissen zu schauen, die anstrengende Arbeit und die organisatorischen Strukturen kennen zu lernen und mit den Arbeitern zu reden, hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer zum Ziel für sein diesjähriges Sommerpraktikum gesetzt.

Es findet am 13. und 15. August 2008 bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal statt.

Am Mittwoch, dem 13.8. wird Manfred Zöllmer im Rahmen einer Frühschicht auf einem Abfallwagen mitfahren und dort bei der Müllbeseitigung helfen. Schichtbeginn ist um 06:15 Uhr – Fuhrpark am Klingelholl.

Der Freitag steht dann ganz im Zeichen des Kennenlernens der Verwaltungsstrukturen und der Anlagen sowie technischen Innovationen in der Müllverbrennungsanlage. Im Vordergrund stehen dabei Gespräche mit der Geschäftsleitung, dem Betriebsrat und den dort Beschäftigten.

Manfred Zöllmer macht regelmäßig in Betrieben oder öffentlichen Einrichtungen während seiner sitzungsfreien Zeit Praktika. So hat er in der Vergangenheit bereits beim CVJM in der Hausaufgabenbetreuung gearbeitet, als Hospitant im AWO Seniorenzentrum Willi-Hartkopf-Haus bei der Betreuung demenzkranker älterer Menschen geholfen und bei der ARGE Wuppertal verschiedene Stationen durchlaufen.

Manfred Zöllmer: „Es ist wichtig dass man als Politiker die Bodenhaftung behält. Der Mittelpunkt des Lebens für die meisten Menschen ist nicht die Politik, sondern die alltägliche Arbeit. Deshalb sollte ein Politiker die Veränderungen in der Arbeitswelt immer wieder durch eigene Erfahrung kennen lernen und Kontakt zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft suchen. Das ist mit Betriebsbesichtigungen allein nicht getan, da muss man schon selbst mit anpacken.“

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