Friedrich-Ebert-Stiftung: Durch Konsum Klima und Ressourcen schonen

Klimawandel und Umweltzerstörung zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist aber nicht nur eine Aufgabe nationaler und internationaler Politik. 30 bis 40 Prozent aller Umweltprobleme sind nach einer Studie des Umweltbundesamtes direkt oder indirekt auf die vorherrschenden Konsummuster zurückzuführen.

Was kann der Verbraucher tun, was muss die Wirtschaft leisten?

Klimawandel und Umweltzerstörung zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist aber nicht nur eine Aufgabe nationaler und internationaler Politik. 30 bis 40 Prozent aller Umweltprobleme sind nach einer Studie des Umweltbundesamtes direkt oder indirekt auf die vorherrschenden Konsummuster zurückzuführen. Mit jeder Kaufentscheidung an der Ladentheke oder im Internet für ein klimafreundliches und sozialverträglich hergestelltes Produkt, mit jeder Entscheidung für umweltfreundliche Transportalternativen wie das Fahrrad oder den Öffentlichen Nahverkehr, mit jeder Entscheidung für Finanzanlagen nach sozial-ökologischen Kriterien können Verbraucherinnen und Verbraucher zur Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen beitragen und helfen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren. Tag für Tag.

Doch wie können verantwortungsbewusste Konsumenten zwischen nachhaltigen und weniger nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen unterscheiden? Welche Informationen und welche Alternativen stehen ihnen zur Verfügung? Wo müssen Strategien zur Veränderung der Wertvorstellungen und der damit zusammenhängenden Konsum- und Lebensstile ansetzen? Mit welchen Maßnahmen und in welchen Handlungsfeldern kann nachhaltiges Konsumverhalten konkret praktiziert werden?

Wer kann sich eine nachhaltige Lebensweise überhaupt leisten? Ist „Bio“ für alle erschwinglich oder handelt es sich letztlich nur um Luxus für Begüterte?

Nachhaltiger Konsum kann nachhaltige Produktion stimulieren und umgekehrt. Die Verantwortung für eine nachhaltige Produktion liegt aber in erster Linie bei den Unternehmen. Wo fi nden sich Unternehmen, die sich durch Ressourcen schonende Produktionsprozesse, Produkte und Dienstleistungen als Vorbild für andere auszeichnen? Wie erfolgt die Interaktion zwischen Konsumenten und Unternehmen und wie kann sie unterstützt werden?

Nachhaltige Entwicklung bedarf der politischen Gestaltung und lebt von einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um nachhaltige Produktions- und Lebensweisen zu fördern? Wie können möglichst viele gesellschaftliche Gruppen einbezogen werden und wie kann das Thema stärker in die Öffentlichkeit transportiert werden?

Wir laden Sie ein, sich an der Diskussion dieser für Verbraucherinnen und Verbraucher, für die Wirtschaft, für Politik und alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen wichtigen Fragen zu beteiligen.

Ihr Gesprächskreis „Verbraucherpolitik“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

 


Datum und Uhrzeit:
21. Oktober 2008
14.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Historische Stadthalle Wuppertal GmbH
Johannisberg 40, 42103 Wuppertal

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