Kinderrechte bekannter machen!

Die Rechte, die nach der UN-Kinderrechtskonvention allen Kindern zustehen, müssen in Deutschland bekannter werden. Häufig wissen Erwachsene und Kinder nur wenig über Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention sichert Kindern umfassende Rechte zum Schutz, zur Förderung und zur Beteiligung zu, beispielsweise das Recht auf Gesundheit und auf Bildung.

Durch regelmäßige Aktionen in Kitas, Schulen und in Jugendeinrichtungen können Kinder und Jugendliche mehr über ihre Rechte erfahren.

Deutschland hat sich mit dem Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland“ verpflichtet, Kinderrechte bekannter zu machen. Dafür macht sich die SPD in den Kommunen stark.

Am 20. November 1989 hat die UN-Generalversammlung die UN-Kinderrechtskonvention angenommen. Der 20. November wurde zum Internationalen Tag der Kinderrechte erklärt. 2009 wird weltweit der 20. Geburtstag der UN- Kinderrechtskonvention gefeiert.

Die SPD hat für die Wahrnehmung von Kinderrechte viel getan: Sie hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich für eine stärkere Rechtsstellung des Kindes erfolgreich eingesetzt. Erfolge sind die Verankerung des Rechts auf gewaltfreie Erziehung im BGB im Jahr 2000 und die von unserer Bundesjustizministerin Brigitte Zypries durchgesetzten Verbesserungen für das Kindeswohl in dieser Legislaturperiode (z. B. die Unterhaltsrechtsreform im Jahr 2007 oder die Verbesserung des Schutzes von Kindern durch das Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls im Jahr 2008).

Die SPD tritt für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und für die Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention ein. Die Union blockiert bei diesen Themen allerdings auf Bundes- und Landesebene.

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