SPD ruft zur Anti-Atom-Demonstration auf

Die Bundesregierung ist endgültig vor den Atom-Konzernen eingeknickt und hat eine einschneidende Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke beschlossen. Ältere Atomkraftwerke sollen mindestens 8 Jahre und jüngere Atomkraftwerke mindestens 14 Jahre länger am Netz bleiben.
Schwarz-Gelb kündigt mit dieser Entscheidung den gesellschaftlichen Konsens auf, der mit dem rot-grünen Atomausstieg vor zehn Jahren erzielt wurde.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird mit dem Ausstieg aus dem Atomausstieg gebremst, Milliarden-Investitionen in Zukunftstechnologien werden gefährdet, die Sicherheitsproblematik und die ungelöste Endlagerfrage weiter verschärft.
Die SPD beteiligt sich aktiv an den Protesten gegen die Laufzeitverlängerung und ruft zur Teilnahme an der Anti-AKW-Demo am 18.09.2010 in Berlin auf.

Start- und Kundgebungsort der Demonstration ist der Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof, wo es auch einen gut sichtbaren SPD-Infostand als Treffpunkt gibt. Dort kann man auch ab 12 Uhr weitere Informationen und Aufkleber, Fahnen, Transparente und Luftballons bekommen. Sigmar Gabriel und Andrea Nahles werden auch dabei sein.

Die Organisatoren kämpfen noch mit gerichtlichen Mitteln dafür, die Reichstagswiese für die Kundgebung zu nutzen. Sollten sie mit diesem Vorgehen erfolgreich sein, steht der SPD- Infostand in unmittelbarer Nähe des Reichstags.

Ab ca 13 Uhr geht der Demonstrationszug los.

Als Symbol für den täglich wachsenden radioaktiven Müllberg, der nicht nur uns, sondern auch unseren Kindern und Enkeln vor die Tür gestellt wird, werden aus Konserven gebastelte Atommüllfässchen aufgetürmt.

Die SPD ist ein starker Teil der Anti-AKW-Bewegung. Am Samstag wird der schwarz-gelben Regierung gezeigt, dass bei diesem Atomdeal das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde.

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