Zöllmer trifft Vertreter der Kreisbauernschaft Mettmann

Zu einem turnusmäßigen Gedankenaustausch kamen der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer und Vertreter der Kreisbauernschaft Mettmann auf dem landwirtschaftlichen Betrieb des Kreisvorsitzenden Martin Dahlmann in Wuppertal zusammen, um fachpolitische Themen zu besprechen.

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Foto: Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV), Andrea Bahrenberg

Im Mittelpunkt stand neben der Petition des Deutschen Bauernverbandes zum Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen auch die geplante EU-Agrarreform. Kreisvorsitzender Martin Dahlmann und Kreislandwirt Karl Bröcker machten deutlich, dass die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vorsehe, die Wettbewerbsfähigkeit, die Nachhaltigkeit und die Verankerung der Landwirtschaft im gesamten ländlichen Raum zu stärken, um den europäischen Bürgerinnen und Bürgern eine gesunde und hochwertige Ernährung zu garantieren, die Umwelt zu erhalten und die ländlichen Gebiete zu entwickeln. Die Zielrichtung der EU-Agrarreform wurde sowohl von Kreisbauernschaft als auch von MdB Manfred Zöllmer begrüßt, da die Ausgaben für die GAP auf EU-Ebene nicht nur der Landwirtschaft, sondern der Gesellschaft insgesamt nützten. Insbesondere profitiere die Gesellschaft durch die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln, durch die Pflege der Kulturlandschaft, durch Umweltschutz und durch Maßnahmen zur Entwicklung der ländlichen Räume. „Heute diskutieren wir bei der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht mehr über Butterberge und Milchseen, sondern über die Notwendigkeit von Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit“, so Manfred Zöllmer.

Um Umweltschutz und Nachhaltigkeit ging es auch im Zusammenhang mit der Petition des Deutschen Bauernverbandes zum Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen. Dahlmann und Bröcker machten deutlich, dass der tägliche Flächenverbrauch in Deutschland immens sei. Immer noch werden Böden versiegelt und Bauprojekte auf der grünen Wiese realisiert. Um dem Flächenverbrauch Einhalt zu gebieten müssten statt dessen nicht mehr genutzte Flächen entsiegelt werden und die Innenentwicklung der Städte und Dörfer vorangetrieben werden, so einzelne Forderungen der Petition. Das Ziel der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 Hektar zu senken, kann nur erreicht werden, wenn es ein Umdenken in Politik und Gesellschaft gibt. „Wir müssen unsere landwirtschaftlichen Nutzflächen schützen, damit sie auch für nachfolgende Generationen noch als Produktionsgrundlage zur Ernährungssicherung und für nachwachsende Rohstoffe zur Verfügung stehen“, begründete Manfred Zöllmer seine Zustimmung zu der Initiative des Bauernverbandes. Zum Abschluss vereinbarten Zöllmer und die Vertreter der Landwirtschaft auch weiterhin im gemeinsamen Gespräch zu bleiben.

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